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| Eselsdistel und der Orden
Distel, in Schottland „Schottische Distel“ (Scotch/Scottish Thistle) genannt, ist seit dem 13. Jahrhundert Wappenpflanze Schottlands und der Stewards. Wie bei der „St. Andrews-Flag“, basiert auch der Ursprung der schottischen Nationalblume auf einer Legende.
So sollen vor der Schlacht von Largs im Jahre 1263 die feindlichen Wikinger eines Nachts an das schottische Lager heran gekrochen sein. Was sie aber nicht wussten, war, dass das Lager von Disteln umgeben war, welche sie in Dunkelheit nicht erkannt hatten. Ihre schmerzerfüllten Schreie alarmierten das schottische Heer, und dieses machte die Wikinger nieder. Dieser Vorfall sollte entscheidend für das Ende der Angriffe durch die Wikinger auf Schottland sein.
Es gibt einen Orden der Distel (Order of the Thistle), der die höchste Ehre in Schottland repräsentiert. Gegründet wurde er 1687 vom Jakob VII Orden und bereits 1688 aufgelöst. 1703 rief ihn Königin Anna erneut ins Leben. Seitdem wird der Orden an schottische Adelige verliehen, die die religiösen und politischen Ziele des Königs unterstützen.
Von dieser Legende existieren viele Versionen, und es ist – wie bei Legenden üblich – keineswegs sicher, dass es sich bei der erwähnten Distel um eine Eselsdistel gehandelt hat.
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Rettungsaktion In Beelitz bei Berlin gibt es das bekannte Pfötchen-Hotel. Es hat auf dem riesigen Grundstück u.a. ein tollen Badesee mit Strand für Hunde.
Tom, Findu, Mia und ich - Ewa fahren dort gerne und oft hin.
Wir treffen dort viele kleine und große Hunde, die alle miteinender friedlich toben, laufen und baden.
Eines Tages war außer uns niemand am Strand. Tom und Findu haben gebadet und Mia...,ja, Mia hat entdeckt, dass auch sie schwimmen kann. Zunächst ist sie voller Freude in einem kleinen Kreis geschwommen, der dann immer größer wurde. Dann entdeckte Mia mitten auf dem See einen Stock. So machte sie das, was sie schon bei anderen Hunden zuvor beobachtet hatte: sie schwamm hin, um den Stock zu apportieren. Doch kaum hatte sie ihn gefasst, war es schon passiert: Mia tauchte samt Stock unter die Wasseroberfläche und war einfach weg. Voller Panik bin ich dann, so wie ich stand, also mit allen Sachen, Schuhen, Papieren und Schlüsseln, ins Wasser gesprungen, um Mia zu retten, was mir auch zum Glück gelang. Jetzt weiß ich, warum Tomchen und Findu im Wasser lieber den Boden unter den Füßen behalten. Und nun, immer wenn Mia schwimmt, stehe ich beobachtend am Ufer, und das natürlich ohne Schuhe und ohne Portemonnaie und Papiere in den Hosetaschen... |  |
| | Welche Rasse ist das?
An einem Samstag Ende März gab es in Berlin eine Hundeausstellung. Meine Tochter und ich waren mit unserem Herzensbrecher Tom dabei. Da die Scotties als Letzte an der Reihe waren, hatten wir ein bißchen Zeit, um uns in den Ausstellungshallen umzuschauen und andere Hunde zu bewundern.
Plötzlich sah ich in einem Körbchen zwei kleine schlafende Hunde. Der eine war braun und kurzhaarig, der andere hatte schöne, lange weiße Haare. Ich habe mich über den weißen Hund geneigt und geduckt und geschaut und hatte die Frau, die neben dem Körbchen saß, gefragt: "Welcher Rasse ist denn der Hund?"
Die Frau nahm den Hund ganz hoch, hat ihn geschüttelt und ... in dem Moment hatten alle Leute, die neben uns standen - und ich natürlich auch - laut losgelacht!
Das war ein KUSCHELTIER!
Ewa Zawadzki (Veröffentlicht in der Scottie Post Nr. 20) |
Kaninchenzaun Tom ist ein wunderbarer Scottie und Klara ist eine große, graue Kröte, die in unserem Garten wohnt. Im Winter gräbt sie sich irgendwo im Sand ein und schläft - zumindest vermuten wir es so. Jeden Frühling bis in den späten Herbst hinein lässt sie sich sehen. Als Tom das erste Mal Klara sah, nahm er sie in seine Schnauze und lief mit ihr rund um das Haus. Wir waren erschrocken und konnten ihn nicht anhalten. Zum Glück dauerte das nicht lange, bis Tom die Kröte frei liess. Mit Angst haben wir die Beine der Kröte gezählt. Alle vier waren auf dem richtigen Platz und konnten bewegt werden. Wir waren erleichtert. Ja ... die Kröte war in Ordnung, aber unser Tom! Er hat sich übergeben und endlos gespuckt. Also riefen wir in Panik unsere Bekannte, eine Ärztin, an und fragten, ob es in Deutschland giftige Frösche gebe. Die Ärztin hat sich zuerst totgelacht, danach hat sie uns beruhigt - nein, es gebe keine. Gott sei Dank! Wir mußten also nicht sofort zum Not-Tierarzt fahren. Eines Tages, als wir mit Tom von einem Spaziergang zurückkehrten, war Klara wieder im Garten zu sehen. Diesmal haben wir den Tom festgehalten und Klara nahm schnell den Weg durch den Drahtzaun nach draußen. Den Tom konnten wir im Garten lassen. Die Kröte war außerhalb des Grundstücks, also konnte nichts passieren. Doch...! Plötzlich hörten wir komische Laute, die von Tom stammten. Sofort sind wir in den Garten gerannt und was sahen wir? Klara war zurück im Garten! Der erste Gedanke war: Sie ist doch wohl nicht freiwillig zurückgekommen! Und dann kam der Schreck. In unserem Drahtzaun war ein großes Loch! Tom hatte nämlich inzwischen einen Trick entwickelt, wie er unbeaufsichtigt das Grundstück verlassen konnte: Er drückte seine Schnauze so lange in die Zaunmaschen, bis sich diese weiteten und er hindurchpaßte. Dann holte er sich seine Klara zurück in den Garten. Vielleicht hat er gedacht: "Man darf nicht alleine auf die Straße gehen". Kluger Tom. Seitdem haben wir zusätzlich einen ausbruchsicheren Kaninchenzaun am Maschendrahtzaun befestigt.
Ewa Zawadzki (Veröffentlicht in der Scottie Post Nr. 20) |  |
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